Warum schützt die ÖVP die Millionäre?
Im Leben sind es oft die einfachen Dinge, die komplizierte Zusammenhänge leicht erfassbar machen. Ein Beispiel, einfach zum Nachdenken:
In Österreich besitzt ein Prozent der hier lebenden Menschen, ein Drittel des gesamten privaten Vermögens von rund 1.000 Milliarden Euro. Viele der Superreichen unterstützen Parteien wie die ÖVP massiv, weil diese Parteien ihre Steuerprivilegien ungeschoren lassen. Ist das einer der Gründe, warum die ÖVP die Reichen schützt?
Mehr Informationen und Lösungsvorschläge für die Beseitigung der Ungerechtigkeiten in Verteilungs- und Steuerfragen finden Sie hier:
Für Reiche gilt das Gleiche
Zunehmend nervös reagiert die ÖVP auf die vehementen SPÖ-Forderungen nach einer Reichensteuer. Die ÖVP wird dabei immer mehr zur Österreichischen VermögensPartei und lässt nichts unversucht, um die Millionäre in Österreich zu verteidigen. Finanzminister Pröll, sein ÖVP-General Kaltenegger und VP-Klubobmann Kopf gebärden sich als „Leibwächter“ der Millionäre. Ihr plumpes Argument: „Eine Steuer für die Superreichen bringt nichts fürs Budget. Jede Vermögenssteuer ist eine Mittelstandssteuer“. Angeblich gibt’s bei uns so wenig Reiche, dass von ihnen steuerlich nichts zu holen ist. In Wahrheit ist’s genau umgekehrt: Nur bei den Reichen ist viel zu holen, weil diese fast das gesamte Vermögen besitzen. 90 Prozent der Bevölkerung wären von treffsicheren Vermögenssteuern nicht betroffen.
Die Millionärssteuer, wie wir sie fordern, trifft ganz bestimmt nicht den Mittelstand, sondern nur die Superreichen im Land mit einem Vermögen von über einer Million Euro. Höhere Steuern auf diese großen Vermögen sind der beste Schutz für den Mittelstand!
Die Lösungsvorschläge der SPÖ Oberösterreichim Kampf gegen die Krise:
Reichensteuer: Setzt sich SPÖ-Linie jetzt auch in der ÖVP durch?
Die ÖVP-Front gegen eine echte Vermögenssteuer beginnt zu bröckeln: Immer mehr ÖVP-Politiker können sich plötzlich für die SPÖ-Forderung nach einer Reichensteuer für Millionäre erwärmen. Oberösterreichs Landeshauptmann und VP-Chef Pühringer erklärte am 18. August im Interview mit der „Presse“, diejenigen, die mehr hätten, müssten eben mehr leisten. „Daher führt an der sogenannten Reichensteuer, das heißt an einer Zusatzleistung in diesem Gesellschaftsbereich, kein Weg vorbei“. Ins gleiche Horn stößt VP-Sozialsprecher August Wöginger (nachzulesen im Kurier vom 19. August): „Wer mehr hat, wird mehr leisten müssen. Ich halte eine Reichensteuer für denkbar – als eines von vielen Mitteln in einem Gesamtpaket“. Und VP-Seniorenbundchef Kohl erklärt, eine gerechte Lastenverteilung sei immer gut. „Ein ÖVP- Spitzenpolitiker nach dem anderen erkennt die gesellschaftlichen Notwendigkeiten“, stellt dazu SPÖ-Bundesgeschäftsführer Kräuter fest.
Die Linie der oberösterreichischen VP ist völlig unklar. Während Pühringer für eine Reichensteuer eintritt, erklärt Landtagsabgeordneter und Geschäftsführer Michael Strugl, es dürfe so einen Beitrag der Millionäre für das Budget nicht geben. Ehrlich wäre, würde die ÖVP die Karten auf den Tisch legen. Wie hält sie’s mit der Millionärssteuer und was hat sie an Steuerplänen im Köcher?.
Ö1-Radiokolleg zum Thema Verteilung - Teil 1
Ö1-Radiokolleg zum Thema Verteilung - Teil 2
Ö1-Radiokolleg zum Thema Verteilung - Teil 3
Ö1-Radiokolleg zum Thema Verteilung - Teil 4
Ö1 Kontext: "Es reicht! Für alle! (Martin Schenk, Michaela Moser)
So ungerecht sind Einkommen und Vermögen in Österreich verteilt:
- 1% der Bevölkerung besitzt 1/3 des Vermögens.
- Insgesamt besitzen 10% der Bevölkerung mehr als 2/3 des Vermögens.
- Bei der Höhe der Vermögens- und Gewinnsteuer ist Österreich Schlusslicht im Euro Raum.
So kann es nicht weitergehen!
Die SPÖ Kampagne für mehr Gerechtigkeit:
Bankenabgabe, Spekulationssteuer, Vermögenssteuer, Reform der Stiftungsbesteuerung, und der Gruppenbesteuerung, Beseitigen von Steuerschlupflöcher, Kampf gegen Steuerhinterziehung.
>> Mehr Infos in der Unterlage "Für Reiche gilt das Gleiche"
>> Ich möchte die kommentierte Unterlage "Für Reiche gilt das Gleiche" bestellen!
Aktionismus Gerechtigkeit
Zur Darstellung der ungerechten Verteilung der Steuern stellen wir drei Plakate zur Verfügung. Auf dem ersten ein Wurstsemmel - 10% Steuern, auf dem zweiten ein Sparbuch - 25% Steuern und auf dem dritten eine Aktie - 0% Steuern. Diese Plakate können beim Sammeln von Unterschriften eingesetzt werden.
BürgerInneninitiative: Gerechtigkeit macht stark!
Wenn Sie unsere Kampagne untersützen möchten, können Sie sich hier die notwendigen Unterlagen herunterladen.
>> Unterschriftenliste herunterladen
>> Das Formblatt zur Bürgerinitiative herunterladen
Die ausgefüllten Unterschriftenlisten können Sie in den SPÖ Bezirksgeschäftsstellen oder SPÖ Oberösterreich, Landstr. 36, 4020 Linz abgeben.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung
SPÖ OÖ will Millionäre belasten
LT1 berichtet über die Kampagne der SPÖ OÖ. Im Bericht finden sie Interviews mit Josef Ackerl, Hermann Kepplinger und Christian Horner. >> Zum Video auf LT1
Steuer gegen Armut. Eine gute Idee?
Film von Maria von Heland nach einer Idee von Richard Curtis und der Robin Hood Tax Campaign. Gib Deine Stimme für die Steuer gegen Armut jetzt: www.steuergegenarmut.de
Müssen wir jede Krot schlucken?
Kämpfen wir gemeinsam für ein gerechtes Steuersystem! Weitere Informationen unter www.schluckdiekrot.net
Linktipp: Steuermythen
Sind Steuern wirklich der Hauptfeind aller Wirtschaftsleistung? Trifft eine Vermögenssteuer auch die Häuslbauer? Die Homepage http://www.steuermythen.at/ liefert gute Argumente für jede Diskussion zum Thema Besteuerung.
Linktipp: focus.de
Vermögensstudie - Nur die Reichen werden reicher!
Mehr dazu auf focus.de
Linktipp: focus.de
Reiche Dänen zahlen freiwillig mehr Steuern um den Sozialstaat zu stärken. Mehr dazu auf focus.de
Linktipp: The Equality Trust
Gerechtere Gesellschaften sind für alle ihre Mitglieder besser - hier finden Sie die wissenschaftlichen Studien: equalitytrust.org.uk






















